Ein Pornofilm darf kein geschlechtsfreier Raum sein!
Geschrieben am 26. Juni 2009 in Netzkultur, Sonstiges von Reaktorblock || Keine Kommentare
Geschrieben am 26. Juni 2009 in Netzkultur, Sonstiges von Reaktorblock || Keine Kommentare
Geschrieben am 26. Juni 2009 in Dungeons & Dragons Online, MMO-Szene, RPG von Reaktorblock || Keine Kommentare
Das neue Update, das vormals als Mod 9 bekannt war, ist grösser geworden. Neben den laut angkündigten free-to-play-featuren ist nun auch noch wirklich neuer Content dazu gekommen. Die grösste Überraschung ist vielleicht die neue Heiler-Klasse ‘Favored Soul’. Aber wenn man bedenkt, dass die Spielmechanik diese Klasse nur ein Hybrid zwischen Cleric und Sorcerer ist, schockt es schon nicht mehr soooo heftig. Aber: hat man mal einen Favored Soul im Pen und Paper erlebt, weiss man dass die Klasse eine Menge Spass machen kann. Auch wenn sie nicht unbedingt innovativ ist. Auf jeden Fall dürfte sie die stärkste Heiler-Klasse in DDO werden.
Was gibt es noch neues?
Neben den bereits bekannten extraplanaren Abenteuergebieten in Shavarath sind nun noch Dungeons im Stadtgebiet von Stormreach und in den (bisher fürchterlich drögen) Cerulian Hills dazu gekommen. Das es sich dabei um Instanzen für niedere und mittlere Level handelt ist wahrscheinlich ein Versuch, ehemalige Gamer zu Eberron Unlimited zurück zu locken. Was ja nicht schlecht sein muss, denn in MMOs gilt: mehr ist mehr^^
Die restlichen Punkte in den Release Notes sind nicht wirklich neu…bis auf einen: Dave Arneson, der kürzlich verstorbene Miterfinder von D&D erhält -wie von der Community gefordert – sein kleines Denkmal in DDO. Und wie sein Kollege Gary Gygax wird ein In-Game-Item nach ihm benannt werden. Respect!
Geschrieben am 9. Juni 2009 in Dungeons & Dragons Online, MMO-Szene, Sonstiges von Reaktorblock || Keine Kommentare
Turbine (Herr der Ringe Online) haben enthüllt, dass sie das Zahlungsmodell eines ihrer Spiele radikal verändern wollen: ‘Dungeons & Dragons Online: Stormreach’ wird zum Free to Play Spiel. Das Spiel wird im Zuge dieses Wechsels in ‘Dungeons & Dragons Online: Eberron Unlimited’ umbenannt.
Umsonst ist bekanntlich nur der Tod, deshalb greift auch Turbine auf einen Item-Shop zurück, in dem Spieler mit echtem Geld In-Game Items kaufen können. Die Hersteller legen allerdings Wert auf die Tatsache, dass die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände nur über das Spiel und nicht über den Shop erbeutet werden können. Vor allem kosmetische Änderungen an den Charakteren oder unterstützende NPCs, die das Spiel erleichtern, werden für harte Dollars erhältlich sein. Zusätzlich werden ‘adventure packs’ zum Kauf angeboten. Damit können sich Spieler Zugang zu bestimmten Teilen des Spieles wie z.B. Instanzen erkaufen, ähnlich einer kostenpflichtigen Erweiterung.
Die bestehenden Spieler müssem ihr Abo nicht kündigen, sondern erhalten einen VIP Status, der ihnen weiterhin kompletten Zugang zum Spiel ermöglicht. Wäre ja auch doof wen man die mühevoll gelevelten Chars wieder neu erstellen müsste. Die Umstellung soll zusammen mit der Erweiterung ‘Modul 9′ erscheinen und wird in den kommenden Wochen auf dem amerikanischen Testserver von DDO eingespielt.
Die News trifft die DDO-Community nicht ganz unvorbereitet: nachdem Turbine zu Beginn des Jahres einen neuen Manager eingestellt hatte, der sich speziell mit Micro-Payment beschäftigt, kochten auf diversen Bloggs die Gerüchte über. Codemasters, die den Betrieb des Spieles in Europa betreuen, haben bereits angekündigt, das Modell von ‘Eberron Unlimited’ vorerst nicht zu übernehmen.
Hoffen wir das die Änderungen viel frischen Wind in das Spiel bringen…
Geschrieben am 6. Juni 2009 in Dungeons & Dragons Online, MMO-Szene, Sonstiges von Reaktorblock || Keine Kommentare
Ein ernsthafter MMO Spieler verbringt mehr Zeit in der virtuellen Welt seiner Wahl, als in der Fussgängerzone seiner jeweiligen Heimatstadt. Kein Wunder dass sich die Hersteller Mühe geben, das Aussehen ihrer Spiele so ansprechend wie möglich zu gestalten. Was bietet DDO, das aktuelle MMO meiner Wahl, in diesem Bereich? Wie sehen die Häuser in den Städten aus? Wie die Abenteuergebiete? Wie die Dungeons? Um interessierten Spielern einen Eindruck vom Look des Spieles zu geben, werde ich hier eine lose Folge von Artikeln veröffentlichen, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Grafik von DDO beschäftigen. Und natürlich wird das ganze gespickt mit einer ordentlichen Portion Screenshots. Den Anfang mache ich mit den Städten und Aussengebieten.
Pinzipiell gibt es in dem Spiel nur eine einzige Stadt: Stormreach, die Basis von der sich die Abenteurer aus auf Expeditionen ins Innere des Kontinentes Xen’drik begeben. Allerdings besteht Stormreach aus diversen Zonen, die unterschiedlich designt wurden. Sieht man sich die Architektur genauer an, erkennt man, dass die Grafiken von DDO mit viel Liebe an die Hintergrundgeschichte des Spieles (die Eberron-Spielwelt) angepasst wurden. Das erste was auffällt: Stormreach liegt im Süden! Spielen ist wie Ferien in der Karibik. Überall stehen seltsame Palmen und üppige Vegetation rum. Das zweite auffällige Merkmal sind uralte, titanische Mauern aus riesigen Steinen, die überall in der Stadt und in den Aussengebieten anzutreffen sind. Zwischen den riesigen Ruinen wirken die jüngeren, nachträglich hinzugefügte Gebäude wie Spielzeughäuser. Der Grund für diesen Gigantismus liegt in der Story von DDO: der Kontinent Xendrik, auf dem das Spiel statt findet, war vor langer Zeit von hoch entwickelten Riesen-Rassen bevölkert, die die Mauern hinterlassen haben.
Die untere Cafe-Szene ist typisch für Stormreach. Man sitzt lauschig im Freien unter (irgendwie tulpenartigen) Palmen. Im Hintergrund sieht man die fetten Mauern aus dem längst vergangenen Imperium der Riesen. Sehr romantisch.

Ebenfalls bemerkenswert sind die zahlreichen schwebenden Gebäude, Türme und Mauerstücke. Eberron ist eine Welt satt angefüllt mit Magie. Die schwebenden Häuser unterstreichen das perfekt. Übrigens: die Schwebezauber werden durch einen eigenen grafischen Effekt visualisiert. Das sieht dann in etwa wie ein kleiner leuchtender Turm aus Ringen aus, der sich unter dem levitierenden Objekt langsam dreht. Nichts was man unbedingt gesehen haben muss… aber man freut sich über die Liebe zum Detail, die die Designer demonstrieren.
Natürlich ist nicht alles niedlich und hübsch. DDO geht auch finster. Die unterschiedlichen Stadt- und Aussengebiete wurden mit zahlreichen Texturen erstellt und sorgen so für optische Abwechslung. Hier haben die planaren Exploratoren zum Beisspiel einen Abstecher in eine Untotensiedlung gemacht. Der dunkle, ernste Look setzt sich deutlich vom putzigen Comic-Gothic-Stil ab, den WOW in diesem Bereich pflegt. Eine Disneyland-Undercity sucht man in Eberron vergeblich.

Und noch einmal Stadtgebiet: der untere Screenshot zeigt das Territorium der Fraktion ‘Haus Phiarlan’ – eine Gruppe von elfischen Gastwirten, Entertainern und Spionen. Klar das diese exotische Truppe gerne stylisch wohnt. Und wieder läuft man zwischen Pflanzen und fetten Steinblöcken rum.
Auch die Gestaltung der Innenräume kann sich sehen lassen. Das Spiel bietet diverse Grafikstile für die Inneneinrichtung der öffentlichen Gebäude, Shops und Tavernen. Zusätzliche Variation schaffen die zahlreichen Wandteppich-Texturen und die magisch leuchtenden Banner. Die abgebildeten Wappen passen natürlich individuell zur jeweiligen Fraktion auf deren Territorium man sich gerade bewegt.
Shopping mit Lounge-Ambiente. Dieser Magie-Laden verkauft keine Drogen und Liebestränke. Auch wenn er so aussieht. Schade eigentlich.

DDO hat den Ruf, ein reines Dungeon-Spiel zu sein. Blanker Unsinn! Es gibt zahlreiche instanzierte Aussengebiete von beachtlicher Grösse. In diesen Arealen trifft man auf Gegner und auf verborgene Eingänge zu weiteren Indoor-Instanzen. Da die Grafik-Engine des Spiels aus 2006 stammt, reicht die Qualität der Vegetation und Felsen natürlich nicht an moderne MMOs wie Age of Conan ran. Trotzdem bietet auch hier DDO ein paar schicke Überraschungen. Insbesondere in den später zugefügten Gebieten wie z.B. der Start-Zone ‘Korthos Island’ kann man das Auge an hübschen Landschaften und Wettereffekten erfreuen.

Schöner Ausblick: jeder halbwegs moderne PC reicht aus, um DDO grafisch voll auszureizen. Das bedeutet unter anderem enorme Weitsicht und ein paar DX10 Effekte wie z.B. nette Wasserroberflächen.

Soviel zum Thema Stadt & Land. Im nächsten Artikel machen wir eine Tour in den Keller und sehen uns die Grafiken der Instanzen an.