Die explorativen TOP 5 von 2010: Platz 2
Geschrieben am 1. Januar 2011 in RPG, Single Player, Sonstiges von Reaktorblock || Keine Kommentare
Wir nähern uns langsam der Spitze. Auf dem zweiten Platz der explorativen Top 5 findet man ein Spiel, dass dieses Jahr von vielen Gamern, Kritikern und Geeks als Geheimtip gehandelt wurde: Borderlands von Gearbox. Trotz der eher durchschnittliche Kritiken setzte sich das Spiel vor allem durch Mund zu Mund- und Blog zu Blog-Propaganda durch. Denn Borderlands ist nicht nur gut, es ist auch cool, mutig und sogar ein kleines bisschen innovativ. Cool durch seinen comicmässigen Grafikstil. Mutig, weil bisher alle RPG/Shooter-Crossovergames mit Bumms gescheitert sind. Und innovativ, weil es zeigt, wie ein alternatives Charakter-Entwicklungs-Spiel aussehen kann. Man könnte auch Item-Sammel-Spiel sagen, aber das klingt unnötig herablassend. Und das hätte dieses Spiel absolut nicht verdient. Endlich hat jemand bewiesen, dass diese Gattung NICHT jedesmal aussehen muss wie ein click-me-stupid-Diablo-Clone. Simples Shooter-Gameplay passt hervorragend zu Sammeln, Testen und Skilltree erforschen. So wurde Borderlands für uns zum erholsamen Casual-Baller-Spass, den man intensiv und nächtelang oder gerne auch mal locker flockig zischendurch spielen konnte. Dass wir das Spiel gemütlich vom Sofa aus auf der PS3 spielten trug vielleicht auch dazu bei. Es sollte allerdings erwähnt werden, dass in der als ‘uncut’ gekennzeichnetze PS3 Version trotz allem die eine oder anderer Animation (vor allem die Headshots) weggelassen wurden.
Was man ausserdem von dem Spiel nicht erwarten darf: eine komplexe Story, grossartige Aussenlevel oder Abwechslung bei den Gegnern. Erst durch die Add Ons wird es später etwas bunter und interessanter. Aber auch ohne DLC bleibt Borderlands ein feines Spiel. Übrigens: auch der Koop-Modus kann sich sehen lassen! Unsere Empfehlung für alle, die sich für Diablo schon immer einen Raketenwerfer gewünscht haben.
Und hier (wie immer) die Kauflinks:
